Rasen mähen ohne Begrenzungskabel, ohne RTK und ohne aufwendige Installation? Genau das verspricht die MOVA LIDAX Ultra Serie. Statt klassischer Navigation setzt der Mähroboter auf 3D-LiDAR und Kamera, um deinen Garten selbstständig zu erkennen und zu kartieren. Klingt auf dem Papier ziemlich stark. Aber wie sieht das Ganze in der Praxis aus?
MOVA LiDAX Ultra
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Ich habe mir den LIDAX Ultra im Detail angeschaut und im eigenen Garten getestet. Von der Einrichtung über die Navigation bis hin zur Home Assistant Integration. In diesem Video bekommst du den kompletten Überblick.
Der Fokus liegt hier klar auf einfacher Installation und flexibler Nutzung. Kein Draht, kein RTK – einfach aufstellen, einrichten und loslegen.
Einrichtung & Kartierung
Die Einrichtung erfolgt über die App. Der Roboter wird per QR-Code hinzugefügt und startet anschließend die Kartierung des Gartens. In der Theorie erkennt er die Begrenzungen selbstständig und fährt diese automatisch ab. In der Praxis hängt das stark von deinem Garten ab. Klare Kanten funktionieren gut. Nur wenn die Übergänge nicht eindeutig sind, musst du die Kartierung manuell übernehmen. Das klappt aber zuverlässig und ist schnell erledigt.
Besonders stark ist die Zonenverwaltung. Du kannst eine große Fläche anlegen und anschließend bequem in der App in bis zu 150 Zonen unterteilen. Bereiche lassen sich komplett ohne erneutes Abfahren mit dem Roboter verschieben, trennen oder zusammenführen.
Mähverhalten & Navigation
Im Betrieb zeigt der LIDAX eine saubere und strukturierte Fahrweise. Die Bahnen werden ordentlich abgefahren und auch komplexere Bereiche mit mehreren Zonen werden zuverlässig erreicht. Engere Passagen sind grundsätzlich kein Problem, solange die Mindestbreite von etwa 60 cm eingehalten wird. In sehr engen Bereichen braucht er etwas länger, findet aber meist einen sauberen Weg.
Höhenverstellbare und an den Rand fahrbare Mähscheibe
Der Kantenschnitt ist ein klarer Pluspunkt. Durch die bewegliche Mähscheibe kann der Roboter näher an den Rand fahren als viele andere Modelle, wodurch deutlich weniger stehen bleibt. Auch die Lautstärke ist positiv. Die Motoren arbeiten sehr leise, lediglich die Mähmechanik ist gelegentlich hörbar. Insgesamt ist das aber absolut unproblematisch im Alltag.
Hinderniserkennung im Test
Die Kombination aus LiDAR und Kamera funktioniert im Alltag überraschend gut. Größere Objekte wie Gartenfiguren oder Hindernisse erkennt der Roboter zuverlässig und umfährt sie sauber. Bei kleineren Objekten zeigt sich aber eine Schwäche. Ein Federball wurde im Test beispielsweise nicht erkannt und einfach überfahren. Hier kommt es also stark auf Größe und Sichtbarkeit an.
Hindernis-Erkennung
Positiv: Personen erkennt der Roboter zuverlässig und stoppt sofort, sobald du ihm zu nahe kommst.
Home Assistant Integration
Der LIDAX lässt sich in Home Assistant integrieren. Dafür benötigst du eine aktuelle HACS-Integration, da ältere Varianten nicht alle Funktionen unterstützen. Nach der Einrichtung kannst du den Roboter direkt steuern, Zonen auswählen und Statuswerte wie Akkustand oder Fortschritt auslesen. Auch Automatisierungen sind problemlos möglich.
Home Assistant Integration
Die Integration ist inzwischen stabil und bietet alles, was man im Alltag braucht.
Fazit
Der MOVA LiDAX Ultra liefert ein insgesamt sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Navigation ohne Begrenzungskabel funktioniert gut, die Zonenverwaltung ist extrem flexibel und die Integration in Home Assistant rundet das Ganze sinnvoll ab. Es gibt ein paar Schwächen, vor allem bei der automatischen Kartierung und der Erkennung sehr kleiner Hindernisse. Auch die Akkulaufzeit könnte etwas großzügiger sein. Unterm Strich bekommst du hier aber einen modernen Mähroboter mit viel Technik, der in der Praxis überzeugt und sich vor allem durch die einfache Einrichtung und flexible Steuerung auszeichnet.
Das detaillierte Fazit und weitere Informationen findest Du im Video.